Mit dem Tandem der Sonne hinterher.
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  • Uyuni bis Buenos Aires

    Geschrieben am 6. März 2011 mm Keine Kommentare

    Bevor wir die 7-stündige Grenzüberquerung nach Argentinien in Angriff nahmen, besichtigten wir in Uyuni den Eisenbahnfriedhof. Alle Jeep-Touren fahren dort vorbei und so waren wir die einzigen Touris welche dorthin spazierten. Der Weg war auch dementsprechend idyllisch. Wir gingen entlang der Geleise, mit teilweise beissendem Gestank vom Abfall. Strassenhunde die darin ganze Beine von Tieren fanden und die Funde anschliessend vor anderen Hunden verteidigten. Der Eisenbahnfriedhof war ganz ok, ein bisschen wie eine grosse Altmetallsammlung. Als eingefleischter Eisenbähnler hätte man bestimmt mehr Freude gehabt. Auf dem Rückweg gingen wir auf anderem Weg noch an der Plastik-, Papier, Kartonsammlung vorbei. 😉
    An unserem bunten Abend in Bolivien, haben wir im teuersten und bestem Restaurant in Uyuni 7 weitere Schweizer/innen angetroffen. Drei gingen ebenfalls am selben Abend auf den Nachtzug zur Grenze. Wir haben uns das Luxusticket geleistet zum 3-fachen Preis! Die 16sFr. Aufpreis war es uns wert, dass wir die Sitzlehne nach hinten klappen konnten. 8 Stunden für 250km sind ja schon ziemlich lange. Nachdem uns die Fahrt ziemlich durchschüttelte, waren wir jedoch froh, dass der Zug nicht schneller fuhr. Morgens um 7 Uhr angekommen, stand uns dann der bereits im letzten Artikel beschriebene, nervenaufreibende Grenzübergang bevor.

    Jetzt waren wir in Argentinien! Hohe Erwartungen hatte es zu erfüllen. So wurde uns beispielsweise bereits in Zentralamerika erzählt, wie gutes Fleisch es hier gäbe. Unterwegs haben wir auch anderes gehört und erlebt und so waren wir neugierig, wie es denn wirklich ist.

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  • Bilder bis Buenos Aires

    Geschrieben am 6. März 2011 mm Keine Kommentare
  • Radreisende in Boliven getroffen…

    Geschrieben am 14. Februar 2011 mm Keine Kommentare

    In La Paz haben uns Manu und Phil angesprochen, da wir unsere elegante Ortlieb Lenkertasche mit dabei hatten, ob wir mit dem Fahrrad unterwegs sind. Eigentlich waren wir bereits am gehen, doch das „Alexander Kaffee“ war nicht so schlecht, dass wir nicht länger hätten bleiben können und so setzten wir uns zu ihnen und quatschen so über dies und das… Sie sind seit 20 Monaten unterwegs, von ganz oben die Panamericana runter und wollen so in den nächsten 3 Monaten Ushuaia erreichen und danach nach Hause fliegen.

    Martin und David haben in Oruro im gleichen Hotel übernachtet und ihre Motorräder gleich neben unserem flitzigen Tandem parkiert. So haben sie uns beim Frühstückstisch angesprochen und wollten so einiges wissen…
    Leider fanden sie das Angebot die Fahrzeuge zu tauschen keine gute Idee und so blieb es dabei, dass wir mit Humanpower weiter gingen. Ihr Reise dauert 3.5 Monate – gestartet in Buenos Aires führte die Reise südwärts bis Ushuaia und jetzt nördlich via Zentralamerika nach New York.

    Kurz vor dem Salzsee haben wir das erste mal in der Ferne ein Fahrrad gesehen, welche so aussah als wäre es kein Hirte auf einem alten klapprigen Mountainbike…
    Elise und Adrien kamen uns entgegen. Sie fuhren bereits seit Ushuaia, haben das Zwischenziel Lima, fliegen danach nach Asien und pedalen dann über den Landweg zurück nach Frankreich. Da sie gerade vom Salzsee kamen war es für uns sehr interessant alles zu erfahren. Sie erzählten jedoch vor allem wie schlecht die Strasse sei, es die ganze Zeit regnete und sie für 20km 2 Stunden gebraucht hätten ;-).

  • Südamerika (Peru, Bolivien und Argentinien)

    Geschrieben am 12. Februar 2011 mm Keine Kommentare
    Maximalwerte = Rot; m.ü.m. = Ausgangsort; hm= Aufstieg VT = Velotage; RT = Ruhetage; aVM = andere Verkehrsmittel
    Peru
    Datum Von – Nach m.ü.m. Dist. hm Zeit (h) km/h Pan. aVM km andere VM Temp.
    14.12.10 Lima (Ruhetag) 20 23°
    15.12.10 Lima (Ruhetag) 20 23°
    16.12.10 Lima (Ruhetag) 20 23°
    17.12.10 Lima – Paracas 20 250 Bus 23°
    18.12.10 Paracas 5 25°
    19.12.10 Paracas – Huacachina 5 95 Bus 30°
    20.12.10 Huacachina – Arequipa (Nachtbus) 400 650 Bus 30°
    21.12.10 Arequipa (Ruhetag) 2300 23°
    22.12.10 Arequipa (Ruhetag) 2300 22°
    23.12.10 Colca Canyon Trekking 2300 Hiking 15°-22°
    24.12.10 Colca Canyon Trekking 2500 Hiking 18°-25°
    25.12.10 Colca Canyon Trekking 2200 Hiking 18°-24°
    26.12.10 Arequipa – Cuzco 2300 400 23°
    27.12.10 Cuzco (Ruhetag) 3350
    28.12.10 Cuzco – Santa Maria 3350 Hiking 22°-28°
    29.12.10 Santa Maria – Santa Teresa 1200 Hiking 25°
    30.12.10 Santa Teresa – Aguas Caliente 1500 Hiking 25°
    31.12.10 Aguas Caliente – Cuzco 1900 Hiking 22°
    01.01.11 Cuzco (Ruhetag) 3300 23°
    02.01.11 Cuzco (Ruhetag) 3300 24°
    03.01.11 Cuzco – Puno 3300 360 24°
    04.01.11 Puno (Los Uros) 3800 23°
    05.01.11 Puno – Grenze Bolivien 3800 135 Bus 23°
    Total Peru, VT:0; RT: 10; aVM: 12.9 1890

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  • La Paz bis Uyuni

    Geschrieben am 6. Februar 2011 mm 1 Kommentar

    So einfach war es dann doch nicht, unser Tandem in Bolivien zu „importieren“. Es kostete uns 2 Tagen den benötigten Papierkrieg zu bewältigen, verursachte unerwartete zusätzliche Kosten und strapazierte zeitweise unsere Nerven. Zum Schluss hatten wir das Tandem jedoch in unseren Händen und waren eine Erfahrung reicher!

    Dann war es soweit, wir konnten wieder in die Pedale treten. Obwohl – nicht für lange Zeit… Wie immer nach einer längeren Pause folgte sogleich die erste Panne! Mitten auf der Hauptstrasse im Zentrum von La Paz platzte der Schlauch unseres Vorderpneus. Das Problem war schnell behoben uns so krochen wir schon bald die Hauptstrasse nach „El Alto“ hoch. Das uns ein Fussgänger dabei während etwa 2 Kilometern joggend folgte und uns zwischendurch sogar noch schob, war zwar nett aber auch ziemlich deprimierend.
    Mit „El Alto“ erreichten wir dann auch das Altiplano, in welchem wir uns anschliessend bis Uyuni bewegten. Das Altiplano schien uns zu Beginn jedoch gar nicht so „plano“! Die unendlich langen, geraden Strassen stiegen oft ganz langsam an, so dass man das Gefühl nicht los wurde, auf einer geraden Fläche nicht vom Fleck zu kommen. Nicht gerade motivierend!
    Das Altiplano ist kahl, trocken und nur wenig besiedelt. Grasbüschel, Lamas und Schafe, entfernte sanfte Bergketten und die faszinierende Weite des Himmels prägten die Landschaft. Dörfer bestehen meist aus einigen Lehmhütten, vielen halb zerfallenen Lehmhütten und einem Basketballplatz ;-)! Immer wieder fragten wir uns, wie sich die Menschen in diesen Dörfern wohl fühlen können – die Leute selbst aber (wenn dann welche zu sehen waren) wirkten zufrieden und begegneten uns sehr freundlich.
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