{"id":1055,"date":"2010-06-02T22:09:35","date_gmt":"2010-06-02T20:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=1055"},"modified":"2011-01-18T04:47:47","modified_gmt":"2011-01-18T03:47:47","slug":"bath-bis-fishguard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2010\/06\/02\/bath-bis-fishguard\/","title":{"rendered":"Bath bis Fishguard"},"content":{"rendered":"<p>Nach Bath haben sich unsere England-Erfahrungen v\u00f6llig ge\u00e4ndert, doch das war kein Problem f\u00fcr uns, wir sind spitze im Reisetempo senken!\u2028 Ab Bath f\u00fchrte die Veloroute 4 bis Fishguard. Mit der ersten Etappe Bath &#8211; Bristol (ca. 20km) hinterliess diese Route gleich einen guten Eindruck. Auf einem ausgebauten Eisenbahntrasse f\u00fchrte der Weg schnur gerade, zwischen schattenspenndenden B\u00e4umen hindurch bis nach Bristol.\u2028Der Ausbau von alten Trassen ist clever, die Steigungen wie auch die Gef\u00e4lle sind angenehm, der Weg f\u00fchrt meistens im nirgendwo durch und hat wenig Unterbr\u00fcche durch Strassen.\u2028Nur fragt sich, wieso die Zuglinie nicht mehr gebraucht wird&#8230;doch das k\u00fcmmerte uns nicht stark.<\/p>\n<p>In Bristol nahm der CaravanPark keine Zelte und so entschieden wir uns einfach die Stadt ein bisschen zu geniessen, gegen Abend weiter zu fahren und in einem nahen Park unser Gl\u00fcck mit Wildzelten zu versuchen.<\/p>\n<p>Von Bristol haben wir Folgendes mitgenommen:<br \/>\nIm Gep\u00e4ck:<\/p>\n<ul>\n<li> endlich gute Velokarten (Sustrans hat hier den Gesch\u00e4ftssitz)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Kopf und auf Bildern:<\/p>\n<ul>\n<li> &#8222;flooding Harbour&#8220; ein Hafen mit Schleusen, bei Ebbe k\u00f6nnen die Schiffe nicht weg<\/li>\n<li> der Hafen von Bristol war wichtiger Handelsplatz zwischen Afrika, Amerika und England auch im Sklavenhandel<\/li>\n<li> viele Fotos einer spiegelden Kugel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Bauch:<\/p>\n<ul>\n<li>zwei Schoggi-Cr\u00e8pes<\/li>\n<li>ein Kuchen<\/li>\n<li>ein Brownie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Nacht verbrachten wir dann bei Martin, Elane, Jamie, Heidi und Rupert im Garten. Mehr dazu unter Begegnungen.<\/p>\n<p>Wir folgten weiter dem &#8222;Celtictrail&#8220; bis kurz nach Newport, zuvor hatten wir die Br\u00fccke nach Wales \u00fcberquert. Die Beschilderung ist sehr gut, jedoch um ohne Karte zu fahren h\u00e4tte es nicht gereicht.\u2028Das Wetter, die knappe Zeit und dass es nach Swansea sch\u00f6ner sein soll, bewegte uns dazu den Bahnhof aufzusuchen um das Zugsystem auf die Probe zu stellen.\u2028Nach &#8222;Huckepack&#8220; und &#8222;umeh\u00e4ssele&#8220; sassen wir dann im Zug&#8230;\u2028In Pembrokshire wurde vieles anders, die Route f\u00fchrte uns auf Nebenstrassen \u00fcber jeden H\u00fcgel. Entlang an kilometerlangen, zwei Meter hohen Hecken, meistens am Fuss mit Brennesseln. Mit den Hecken sind die Felder und Strassen abgegrenzt.\u2028Wir durften endlich so richtig schwitzen!!<\/p>\n<p>Die ganze K\u00fcste von Pembrokeshire ist ein Naturschutzgebiet. Wundersch\u00f6n gr\u00fcn, raue Klippen, unkommerzielle Sandstr\u00e4nde und \u00fcbers\u00e4ht von farbigen Pfl\u00e4nzchen. Das alles bei Sonnenschein und 25 C\u00b0 &#8211; so sch\u00f6n kann Wales sein! Entlang der K\u00fcste f\u00fchrt ein ca. 200km langer K\u00fcstenwanderweg. In Lemphey bei Pembroke g\u00f6nnten wir uns dann ein gem\u00fctliches B&#038;B. So konnten wir unsere erneuten Hinterradprobleme \u201el\u00f6sen\u201c und die K\u00fcste geniessen. Die R\u00fcckfahrt ins B&#038;B war allerdings kein Genuss. 7km Strecke -auf und ab &#8211; mit Steigungen, so dass die Oberschenkel \u00fcbers\u00e4uerten. Dies trieb uns dazu, uns einen \u201echocolate fudge Cake\u201c zu g\u00f6nnen!!<\/p>\n<p>Das Luxusleben im B&#038;B nahm nach zwei N\u00e4chten leider ein Ende (Monika konnte sich beinahe nicht losreissen \ud83d\ude09 \u2013 aber es sollte noch besser kommen! Unsere Veloroute f\u00fchrte uns auf sch\u00f6nen Radwegen durch kleine W\u00e4lder und immer wieder durch fragw\u00fcrdige Abschrankungen, bei welchen wir unsere schwarze Riesentasche abladen und den hinteren Lenker querstellen mussten!? Naja, wir haben ja Zeit&#8230; Nach unserem Mittagshalt, bei welchem wieder mal Schlauchwechsel und Felgenband-Verbesserungen angesagt waren, kam ein Velofahrer angebraust, der uns nach einem kurzen Wortwechsel spontan zu sich nach Hause einlud J \u2013 mehr dazu unter Begegnungen!<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel \u2013 St. Davids \u2013 lag nach unserem Zwischenhalt nur noch ca. 30 km entfernt. So hatten wir gen\u00fcgend Zeit um die riesige Kathedrale zu besichtigen, die St. Davids zur kleinsten Stadt Grossbritanniens macht und nochmals die K\u00fcste zu geniessen. Am n\u00e4chsten Tag ging es auf dem schnellsten Weg nach Fishguard zum F\u00e4hrhafen, um doch noch nach Irland zu gelangen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Bath haben sich unsere England-Erfahrungen v\u00f6llig ge\u00e4ndert, doch das war kein Problem f\u00fcr uns, wir sind spitze im Reisetempo senken!\u2028 Ab Bath f\u00fchrte die Veloroute 4 bis Fishguard. 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