{"id":1059,"date":"2010-06-02T22:12:44","date_gmt":"2010-06-02T20:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=1059"},"modified":"2011-01-18T04:47:13","modified_gmt":"2011-01-18T03:47:13","slug":"fishguard-bis-doolin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2010\/06\/02\/fishguard-bis-doolin\/","title":{"rendered":"Fishguard bis Doolin"},"content":{"rendered":"<p>Von Hafen in Rosslare d\u00fcsten wir zum n\u00e4chstgelegenen Camping. Irland meinte es gut mit uns \u2013 sch\u00f6nes Wetter, das Velo lief so richtig gut und der Camping war super (sauber, billig, Campers Kitchen mit Toaster und Wasserkocher J).<\/p>\n<p>Zudem begegneten wir Yannick, einem B\u00fcndner\u00a0 T\u00f6fffahrer, der unsere Pl\u00e4ne so ziemlich durcheinander brachte. \u201eMan d\u00fcrfe auf keinen Fall den Ring of Kerry verpassen\u201c. Hmm, eigentlich wollten wir den S\u00fcden auslassen und gleich nach Norden fahren. Nachdem unser Reisef\u00fchrer ebenfalls meinte \u201ewenn es eine Liste der sch\u00f6nsten Strassen der Welt g\u00e4be, w\u00fcrde der Ring of Kerry bestimmt dazu geh\u00f6ren\u201c, beschlossen wir kurzerhand uns f\u00fcr drei Tage ein Auto zu mieten und den S\u00fcden so zu erkunden.<\/p>\n<p>Wir machten uns auf den Weg zum Shannon Airport (ca. 200km), am folgenden Tag sollte ein Auto bereitstehen. Als Schweizer fuhren wir nat\u00fcrlich zum n\u00e4chsten Bahnhof um dort den Zug zu nehmen. Im Gegenwind lief unser Velo dann leider nicht mehr so schnell wie am Abend zuvor ;-). Am Bahnhof (1 Gleis) teilte man uns mit, dass es am Nachmittag nicht mehr m\u00f6glich sei, mit dem Zug nach Shannon zu fahren. Wir sollen den Bus vom F\u00e4hrhafen nehmen. So haben wir Martins Geburtstag haupts\u00e4chlich mit Bus fahren verbracht und sind schlussendlich wirklich in Shannon angekommen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen schnappten wir uns das Auto und breiteten gleich all unsere noch feuchten Gegenst\u00e4nde (Schlafs\u00e4cke, Matten, T\u00fccher&#8230;) im Auto aus (juhuuu, was f\u00fcr ein Luxus). Unser Tandem stellten wir am Flughafen ein und brausten dann los Richtung Cork und S\u00fcdk\u00fcste.<\/p>\n<p>Die Landschaft erinnerte uns zun\u00e4chst stark an England. Enge Strasse, dieselben Hecken, Str\u00e4nde und Klippen und nat\u00fcrlich ein paar wilde Autofahrer. Die Westk\u00fcste zeigte dann ein etwas anderes Bild. Es wurde etwas karger, die Berge h\u00f6her und felsiger.<\/p>\n<p>In Glengarriff trafen wir uns wieder mit Yannick, dem b\u00fcndner T\u00f6fffahrer und besichtigten am n\u00e4chsten Tag den \u201eThree Castle Head\u201c sowie die Beara Halbinsel. Nach Fish &amp; Chips und irischer Musik im Pub verbrachten wir die Nacht bei str\u00f6mendem Regen im kniehochen Gras eines Campingplatzes, welcher leider nicht mehr in Betrieb war.<\/p>\n<p>Der Ring of Kerry hielt im Grossen und Ganzen was er versprach: K\u00fcsten, Klippen, Berge eine gut ausgebaute Ring-Strasse und jede Menge Touristen ;-). Eine enge, kurvenreiche und spannende Strasse f\u00fchrte uns \u00fcber den h\u00f6chsten Pass der Region, in den Killarny Nationalpark. Von da aus machten wir uns auf den Weg zur\u00fcck Richtung Shannon Airport, um am n\u00e4chsten Tag wieder aufs Tandem umzusatteln.<\/p>\n<p>Auch wenn das Autofahren viele angenehme Seiten hat (es ist warm, man kann Radio h\u00f6ren, Schlafsack trocknen, Umwege fahren ohne sich zu \u00e4rgern), so waren wir doch froh, wieder aufs Tandem umzusteigen und in gem\u00e4ssigterem Tempo weiter zu reisen. Obwohl die Iren ebenfalls enge Strassen bauen und wir so weiterhin ein Verkehrshindernis darstellen, sind die Steigungen nun angenehm, so dass ich (Monika) sie auch ohne zu fluchen bew\u00e4ltigen kann ;-)!<\/p>\n<p>Nun sind wir in Doolin gestrandet&#8230; Die Wanderung zu den Cliffs of Moher, immer ganz spektakul\u00e4r Nahe am Abgrund ist der Hammer. Die Cliffs sind an der h\u00f6chsten Stelle bis 200m Meter hoch und erstrecken sich \u00fcber 8km. Leider ist unser Plan, von den Cliffs zur\u00fcck nach Doolin den Bus zu nehmen, nicht ganz aufgegangen. Anstatt 5 Stunden auf den Bus zu warten sind wir dann halt wieder zur\u00fcck gelaufen ;-)!<\/p>\n<p>Gestern haben wir einen Ausflug auf die Gr\u00f6sste der Aran Islands (Inishmore) gemacht. Nach einer schaukelnden, einenhalbst\u00fcndigen Schiffahrt, war es toll, wieder festen Boden unter den F\u00fcssen zu haben. Mit dem Tandem sind wir zwischen den alten Steinmauern zu den einzelnen Attraktionen der Insel gekurvt, haben uns den Leuchtturm, das Wellenspiel des Meeres und die Seel\u00f6wen angeschaut.<\/p>\n<p>Heute nutzen wir spontan den sonnigen Tag um hier in Doolin mal wieder das Tandem (Martin ist fleissig am Putzen, Kette ersetzen etc.) und unsere Homepage auf Vordermann zu bringen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hafen in Rosslare d\u00fcsten wir zum n\u00e4chstgelegenen Camping. Irland meinte es gut mit uns \u2013 sch\u00f6nes Wetter, das Velo lief so richtig gut und der Camping war super (sauber, billig, Campers Kitchen mit Toaster und Wasserkocher J). 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