{"id":1542,"date":"2010-09-27T21:02:52","date_gmt":"2010-09-27T19:02:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=1542"},"modified":"2011-01-18T04:39:41","modified_gmt":"2011-01-18T03:39:41","slug":"jasper-bis-vancouver-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2010\/09\/27\/jasper-bis-vancouver-2\/","title":{"rendered":"Jasper bis Vancouver"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Reise f\u00fchrte nach dem Aufenthalt in Jasper wieder Richtung S\u00fcden, durch die gebirgigen und bewaldeten Parks Yoho und Kootenay. 2003 zerst\u00f6rte ein Feuer 15% des Kootenay Nationalparks. Die riesigen Fl\u00e4chen abgebrannten Waldes verleihen dem Park eine etwas trostlose aber dennoch sehr faszinierende Atmosph\u00e4re.\u2028Im Waterton Nationalpark, nahe der US-Grenze, legten wir einen Ruhetag ein und erkundeten auf Wanderungen und Spazierg\u00e4ngen die Umgebung &#8211; das stolze Prince of Wales Hotel auf dem H\u00fcgel, das gem\u00fctliche St\u00e4dtchen, den Red Rock Canyon und die Berge. Eine wundersch\u00f6ne Gegend, welche ohne den Regen bestimmt noch etwas sch\u00f6ner w\u00e4re ;-)!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir gew\u00f6hnten uns schnell an das bequeme und einfache Reisen mit dem Wohnmobil. Statt ungetoastetem Brot mit Honig, gab es nun jeweils bereits zum Fr\u00fchst\u00fcck ein 3-Gang-Menu und nach der Ankunft am Ziel war statt Zelt aufstellen zuerst mal Ap\u00e9r\u00f6len mit gespritztem Weisswein und Chips angesagt! (In 2 Wochen werden die Kleider wieder besser passen.)<\/p>\n<p>Vom Waterton Nationalpark aus fuhren wir weiter der amerikanischen Grenze entlang nach Salmo. Kein Ort den man unbedingt sehen muss, aber f\u00fcr einen Verwandtschaftsbesuch lohnte sich der Stopp nat\u00fcrlich trotzdem. Mehr dazu unter Begegnungen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Salmo beeindruckten uns vor allem die Ger\u00f6llmassen des gewaltigen Bergsturzes &#8222;Frank Slide&#8220;, bei welchem sich im Jahr 1903 eine Masse von 30 Mio m3 Fels vom Berg l\u00f6sten.\u2028Im ehemaligen Goldgr\u00e4ber St\u00e4dtchen &#8222;Fort Steele&#8220; f\u00fchlten wir uns tats\u00e4chlich in die Zeit um 1900 zur\u00fcckversetzt.<\/p>\n<p>Nach dem Verwandtenbesuch in Salmo f\u00fchrte unser Weg weiter durch das Okanagan Valley. Eine Region welche aussergew\u00f6hnlich trocken und warm ist. Wir freuten uns nach den Rocky Mountains auf das w\u00e4rmere Klima und wurden nicht entt\u00e4uscht :-). Die Landschaft ist zu grossen Teilen w\u00fcsten\u00e4hnlich, durchzogen mit gr\u00fcnen Obstplantagen und riesigen Seen. Auf vielen Weing\u00fctern kann man teuren Wein degustieren. Nach der Degustation in einem der Weing\u00fcter beschr\u00e4nkten wir uns im n\u00e4chsten darauf, im sonnigen Restaurant zwischen den Rebbergen, ein Glas Wein zu trinken und mal etwas zu essen ;-).\u2028Bei den &#8222;Hardy Falls&#8220; konnten wir die anstrengende und spannende Wanderung der Lachse zu ihren Laichpl\u00e4tzen beobachten. Sie taten uns richtig leid, wenn ihr Sprung mal wieder nicht \u00fcber die n\u00e4chste Schwelle reichte.<\/p>\n<p>Auf einer ziemlich kurvenreichen Strasse ging es dann im Regen weiter nach Whistler. Ein wundersch\u00f6nes, gem\u00fctliches, Touristen-St\u00e4dtchen welches viele Aktivit\u00e4ten bietet. Wir versuchten uns im Quad fahren. Es war eine wirklich kuule Erfahrung, nur leider leidet mein (Monikas) Bein immer noch ein bisschen unter dem Schlag, den es dabei abbekommen hat. Naja, das n\u00e4chste Mal gehe ich doch auf die Anf\u00e4nger-Tour ;-).<\/p>\n<p>Vancouver Island war unser n\u00e4chstes Ziel. Da die Hauptsaison ja mittlerweile vor\u00fcber war, ist die F\u00e4hre sicher nicht voll &#8211; dachten wir&#8230; nach vier Stunden Wartezeit waren wir dann endlich auf der F\u00e4hre ;-). In Tofino beobachteten wir auf unserer Wale-Watching-Tour spielende Orcas und einen riesigen Buckelwal und im Pacific Rim Nationalpark spazierten wir durch den Regenwald. Die mystische Atmosph\u00e4re des Regenwaldes und die faszinierende Abh\u00e4ngigkeit von alt und jung, haben uns sehr beeindruckt.\u2028In Victoria, der Stadt an der S\u00fcdspitze der Insel, schlenderten wir durch die Strassen und den Beacon Hill Park und beobachteten das Treiben am Hafen bevor wir mit der (diesmal reservierten) F\u00e4hre nach Vancouver shipperten.<\/p>\n<p>In Vancouver mussten wir uns dann von unserem Wohnmobil und auch schon bald von meinen Eltern trennen. Zuerst liessen wir uns jedoch mit dem Touribus durch die Stadt kurven, fuhren mit dem Velo um den Stanley Park und erkundeten die Einkaufsstrassen. Zum Abschluss dieser sch\u00f6nen Zeit betrachteten wir die Stadt im Lookout Restaurant nochmals von oben :-)!<\/p>\n<p>Nachdem wir meine Eltern am Flughafen verabschiedet hatten, nisteten wir uns im Aufenthaltsraum unseres Campingplatzes ein. Einerseits mussten wir unsere Weiterreise nach dem Grounding der Mexicana neu organisieren und wollten unsere Homepage aktualisieren, andererseits sollte ich mein Bein etwas schonen und hoch lagern, damit ich in Mexiko wieder in die Pedale treten kann. Leider haben wir deshalb nicht mehr besonders viel von Vancouver gesehen (schade, es ist eine sch\u00f6ne Stadt), aber auf einem Campingplatz mit Internet, geheiztem Aussenpool und Whirlpool l\u00e4sst es sich gut leben ;-)!<\/p>\n<p>Am Dienstag geht es nun weiter nach Mexiko City und wir freuen uns auf einen ganz neuen Abschnitt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Reise f\u00fchrte nach dem Aufenthalt in Jasper wieder Richtung S\u00fcden, durch die gebirgigen und bewaldeten Parks Yoho und Kootenay. 2003 zerst\u00f6rte ein Feuer 15% des Kootenay Nationalparks. 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