{"id":1891,"date":"2010-11-30T07:23:02","date_gmt":"2010-11-30T06:23:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=1891"},"modified":"2011-01-18T04:30:51","modified_gmt":"2011-01-18T03:30:51","slug":"antigua-%e2%80%93-san-juan-del-sur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2010\/11\/30\/antigua-%e2%80%93-san-juan-del-sur\/","title":{"rendered":"Antigua \u2013 San Juan del Sur"},"content":{"rendered":"<p>Antigua ist wahrscheinlich die touristischste Stadt Guatemalas. Backpacker und Gruppenreisende schlendern durch die Gassen oder lassen sich von den Pferdekutschen chauffieren. Auch die Veloreisenden scheinen geh\u00e4uft in Antigua zu stranden \u2013 gleich 10 davon lernten wir kennen. Spannend zu erfahren, wie unterschiedlich man mit dem Velo unterwegs sein kann \u2013 in 3 Wochen durch Guatemala, Nicaragua und Costa Rica oder eben in etwa 3 Monaten auf Feldwegen durch die gleichen L\u00e4nder ;-). Auf jeden Fall hielten auch wir es 5 Tage in Antigua aus. Wir bestiegen den noch aktiven Vulkan Pacaya \u2013 die Hitze zu sp\u00fcren, in welcher man sogar Marshmalows braten konnte, war ein besonderes Erlebnis. Zudem genossen wir nat\u00fcrlich das gute Essen! Menschen aus allen Ecken der Welt haben sich in Antigua niedergelassen und so gibt es Bagels wie in Kanada, Pizza wie in Italien und Fondue \u2013 leider nicht wie in der Schweiz ;-).<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Karibikk\u00fcste Guatemalas und Honduras waren unsere n\u00e4chsten Ziele. Damit wir mit dem Tandem nicht durch die gef\u00fcrchteten Strassen Guatemala Citys kurven mussten, stiegen wir ein weiteres Mal in einen Chickenbus und liessen uns in die Fl\u00e4che des Rio Motagua fahren. Zum ersten Mal bekamen wir den ber\u00fchmt ber\u00fcchtigten Truck und Chickenbus-Verkehr so richtig zu sp\u00fcren. Obwohl die Strecke landschaftlich sch\u00f6n und endlich mal wieder flach gewesen w\u00e4re, konnten wir es deshalb nur m\u00e4ssig geniessen. Bereits nach 2 Tagen erreichten wir Rio Dulce und erholten uns in einem von Schweizern gef\u00fchrten Hotel, mitten im Mangrovenwald vom Verkehr. Einer der vielen kleinen Waldbewohner fand gefallen an unserer gut verschlossenen Essenstasche und knabberte ein kleines Loch rein. Naja, wasserdicht ist sie nun bestimmt nicht mehr&#8230;<br \/>\nRio Dulce liegt am Lago Izabal und ist durch den gleichnamigen Fluss mit der Karibik verbunden. Viele Segler und andere Bootsbesitzer verbringen die Hurrikan-Saison in Rio Dulce, dementsprechend touristisch ist die Region.<\/p>\n<p>In Rio Dulce stiegen wir auf diverse andere Verkehrsmittel, um die kleine honduranische Karibikinsel Utila zu erreichen. Mit einem kleinen Passagierboot ging es zun\u00e4chst auf einer wundersch\u00f6nen Flussfahrt nach Livingston. Das Stadtbild ist gepr\u00e4gt von Garifuna, der einzigen afrokaribischen Bev\u00f6lkerungsgruppe Guatemalas. Da Livingston nur auf dem Seeweg erreichbar ist, verlassen wir die Stadt mit einem weiteren Passagierboot. Kleinbus, Taxi, wieder Kleinbus und schlussendlich Bus bringen uns \u00fcber die Grenze nach Honduras &#8211; gerade noch rechtzeitig zur letzten F\u00e4hre des Tages nach Utila.<\/p>\n<p>Auf Utila scheiterte unser Plan, uns bei der Suche nach einer guten Tauchschule etwas Zeit zu lassen. Bereits im ersten Tauchcenter &#8218;underwater vision&#8216; wurden wir von einem Argentinier in fliessendem Schweizerdeutsch so sympathisch informiert, dass wir uns die weitere Suche ersparten.<br \/>\nMit 5 anderen Tauchneulingen starteten wir 2 Tage sp\u00e4ter unseren &#8218;Open Water Tauchkurs&#8216;. Viel lesen und lernen war angesagt &#8211; phu, das sind wir uns nicht mehr gew\u00f6hnt ;-)! Nach 4 \u00dcbungstauchg\u00e4ngen im Regen, bei hohem Wellengang und schlechter Sicht &#8211; und das morgens um 7 &#8211; konnten wir nach unseren 2 gratis &#8218;Fundives&#8216; im Sonnenschein doch noch feststellen, was am tauchen so faszinierend sein soll. Durch Fischschw\u00e4rme zu schwimmen und Schildkr\u00f6ten, Rochen und vieles mehr zu beobachten ist wirklich wundersch\u00f6n! Nach einer sehr erlebnisreichen und spannenden Woche verliessen wir Utila Richtung Nicaragua.<\/p>\n<p>In einem komfortablen Touristenbus erreichten wir 2 Tage sp\u00e4ter Managua, die Hauptstadt Nicaraguas. Nach langer Pause war endlich mal wieder Tandem fahren angesagt! Nach nur gerade 35 Kilometern wurden wir bereits zum ersten Stopp gezwungen um die sch\u00f6ne Kolonialstadt Granada zu besichtigen. Nach weiteren 70 Kilometern folgte ein Abstecher auf die Insel Ometepe. Ometepe ist die gr\u00f6sste Vulkaninsel und liegt im Nicaraguasee. Die beiden Vulkane kann man in ca. 10-st\u00fcndigen Wanderungen besteigen. Wir haben es jedoch vorgezogen, die Insel mit einem T\u00f6ff zu erkunden :-)! Die Fluss-Badi &#8218;agua del ojo&#8216; inklusive einer Portion Pommes Frites verlieh uns beinahe etwas Heimatgef\u00fchle :-)!<br \/>\nBevor wir nun nach Costa Roca weiterreisen machten wir einen Umweg an die Pazifikk\u00fcste Nicaraguas. Hier in San Juan del Sur schindeten wir unsere K\u00f6rper einen Tag beim Surfen. Auch wenn es witzig ist das Surfbrett mal auszuprobieren werden wir doch eher dem Snowboard treu bleiben ;-)! M\u00f6glicherweise auch deshalb weil sich die Erfolgserlebnisse etwas in Grenzen hielten ;-)!?<\/p>\n<p>Morgen gehts nun weiter nach Costa Rica. Wir sind sehr gespannt was uns in der &#8218;Schweiz Zentralamerikas&#8216; erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antigua ist wahrscheinlich die touristischste Stadt Guatemalas. 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