{"id":2062,"date":"2011-01-16T23:53:18","date_gmt":"2011-01-16T22:53:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=2062"},"modified":"2011-01-18T03:53:28","modified_gmt":"2011-01-18T02:53:28","slug":"cuzco-bis-la-paz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/01\/16\/cuzco-bis-la-paz\/","title":{"rendered":"Cuzco bis La Paz"},"content":{"rendered":"<p>Nach Machupicchu-Trekking und Silvester brauchten wir dringend einen Ruhetag! Endlich konnten wir in ein angenehmeres Hostel wechseln und genossen die Zeit mit &#8222;nichts tun&#8220;!<\/p>\n<p>Um auch mal was von der sch\u00f6nen Landschaft mitzubekommen, fuhren wir anschliessend tags\u00fcber mit den Bus nach Puno! Puno liegt am Lago Titicaca und ist bekannt f\u00fcr die schwimmenden Inseln &#8222;Uros&#8220;! Noch immer ist ein Teil dieser Inseln bewohnt, doch leben die Bewohner heute haupts\u00e4chlich vom Tourismus. Nebenbei: die Peruaner sagen &#8222;Titi&#8220; f\u00fcr Peru und &#8222;caca&#8220; f\u00fcr Bolivien&#8230; der See erstreckt sich \u00fcber die Landesgrenze ;-). Nat\u00fcrlich shipperten auch wir zu den Inseln, liessen uns deren Bauweise erkl\u00e4ren und wurden mit den traditionellen &#8222;Strohbooten&#8220; von Insel zu Insel gerudert.<\/p>\n<p>Nach knapp 3 Wochen verliessen wir Peru in Richtung Copacabana, Bolivien. Den Grenz\u00fcbertritt hatten wir rasch und ohne Schwierigkeiten hinter uns gebracht. Der Strand von Copacabana war dann eine leise Ent\u00e4uschung ;-). Nicht so schlimm wir wollten da sowieso keine Badeferien machen, sondern f\u00fcr eine Nacht auf die &#8222;Isla del Sol&#8220;. Auf dieser steilen Insel kommt man bei der Hostel-Suche ziemlich ins schwitzen, jedoch wird man bei vielen Unterk\u00fcnften mit sch\u00f6nen Aussichtsterrassen belohnt!<br \/>\nSeit Mexico ist die Hanglage eher der armen Bev\u00f6lkerungsschicht vorbehalten. Nicht, dass es in Bolivien anders w\u00e4re&#8230;<br \/>\nDie R\u00fcckfahrt nach Copacabana war langsam, ziemlich voll geladen und doppelt so teuer wie die Hinfahrt. Ein Bus brachte uns gleichentags nach La Paz.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nLa Paz, ein Ziel, dass sich w\u00e4hrend unserer Reise in Peru langsam herauskristallisierte und f\u00fcr unsere (m&amp;m&#8217;s) Weiterreise ebenfalls ein optimaler Ort darstellt&#8230; Hier wartete das grosse Ziel Huayna Potosi (6088m) auf Curdin und Martin. Judith nutzte die 3 Tage ohne M\u00e4nner um ihre &#8222;Arbeit&#8220; f\u00fcr die Schule weiter zu bringen und Monika besch\u00e4ftigte sich mit den &#8222;Pendenzen&#8220; welche die letzen 4 Wochen etwas zu kurz kamen: &#8222;k\u00e4fele&#8220;, essen, skypen, mailen usw. ;-)!<\/p>\n<p>Der Huayna Potosi w\u00e4re eine lange Geschichte, deshalb hier nur einige Stichworte&#8230;<br \/>\n1. Unterkunft, 4700m, H\u00fctte 8 Grad, Suppe, \u00fcben mit Pickel und Steigeisen, Sch\u00e4delbrummen, Suppe, Aufstieg, 5230m, Beginn Gletscher, kein Kopfweh, Suppe, guter Schlaf, 01.00 Uhr Abmarsch, dunkel, nur Stirnlampe, Seilschaft, G\u00e4nseschritte, alle paar Meter verschnaufen, awful, awful, awful!! 4.5h f\u00fcr 2.5km, &#8222;verdammt isch es no wiit?&#8220;, &#8222;huere chalt!&#8220;, 6088m Gipfel! Geil! Schweinekalt, keine Sicht, Tee aus unserer Thermosflasche, kotzen, schweinekalt! Abstieg, nur noch Abstieg! bessere Sicht, eigentlich sch\u00f6n, nur noch runter, 5230m, Pause, Beginn Schneefall, noch 1.5h mit Gep\u00e4ck auf 4700m, verdammte Suppe, immernoch schweinekalt!!<br \/>\nFazit: Es wird der h\u00f6chste Berg bleiben den wir jemals bestiegen haben!<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hat man sich davon schnell erholt. Die Anstrengung ging \u00fcberhaupt nicht in die Beine und so konnten wir am folgenden Tag auf unsere Abschlusstour gehen: &#8222;Todesstrasse&#8220;! Eine Strasse, welche stellenweise in die vertikale Wand geschlagen wurde, wodurch man ziemlich tief fallen k\u00f6nnte. Von 30 Kilometern Strecke ist dies jedoch h\u00f6chstens auf einem Kilometer der Fall. Seit einigen Jahren gibt es eine neue Strasse und der Verkehr ist somit beinahe nicht mehr vorhanden. Jetzt wird es haupts\u00e4chlich noch touristisch vermarktet &#8211; und das ziemlich gut. Die gr\u00f6sste Gefahr ist eindeutig, dass Leute mitfahren welche noch nie auf einem Bike sassen! Das anschliessende Mittagessen mit Pool usw. war gem\u00fctlich&#8230;<\/p>\n<p>Unseren &#8222;bunten Abend&#8220; mit Judith und Curdin verbrachten wir im &#8222;Sol y Luna&#8220;, beinahe unser Stammrestaurant in La Paz. Die 4 gemeinsamen backpack-Wochen sind wie im Flug vergangen. Es war eine abwechslungsreiche, spannende, sch\u00f6ne und lustige Zeit, die wir sehr genossen haben!! Danke f\u00fcr den Besuch :-)!<\/p>\n<p>Jetzt sind wir seit dem 13. Januar wieder alleine &#8222;unterwegs&#8220;, haben vor allem Fotos sortiert, Texte geschrieben und warten auf unser Tandem, welches wir morgen (17. Januar) hoffentlich abholen k\u00f6nnen. Sobald das Tandem dann wieder fahrt\u00fcchtig ist geht es weiter Richtung Salar de Uyuni, dem gr\u00f6ssten Salzsee der Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Machupicchu-Trekking und Silvester brauchten wir dringend einen Ruhetag! Endlich konnten wir in ein angenehmeres Hostel wechseln und genossen die Zeit mit &#8222;nichts tun&#8220;! 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