{"id":2593,"date":"2011-06-11T11:33:58","date_gmt":"2011-06-11T09:33:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=2593"},"modified":"2011-07-05T14:35:00","modified_gmt":"2011-07-05T12:35:00","slug":"broken-hill-byron-bay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/06\/11\/broken-hill-byron-bay\/","title":{"rendered":"Broken Hill bis Byron Bay"},"content":{"rendered":"<p>Bevor wir Broken Hill verliessen besuchten wir die &#8222;school of the air&#8220; und lauschten gebannt und am\u00fcsiert der Kindergarten-Lektion. \u00dcber Satellit unterrichtet die &#8222;school of the air&#8220; Kinder und Jugendliche im Outback, die auf den abgelegenen Farms vor ihren Computern sitzen. Seit 2003 ist es den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen m\u00f6glich, die Lehrperson am Bildschirm zu sehen, umgekehrt funktioniert es leider noch nicht. So erscheinen die Lehrpersonen seit dieser Neuerung nicht mehr im Schlafanzug zum Unterricht, ob die Kinder nebenbei fernsehen oder das Fr\u00fchst\u00fcck beenden, bleibt jedoch deren Geheimnis ;-)!<\/p>\n<div>Durch rote, gepfl\u00fcgte Felder, vorbei an K\u00e4ngurus und Emus f\u00fchrte unser Weg langsam aus dem Niemandsland nach Mildura. Die Landschaft wurde zunehmens bewohnter und fruchtbarer. Am Strassenrand leuchteten Mandarinen und die herbstlichen Farben der Reben. Ein wundersch\u00f6ner Anblick!<\/div>\n<div>Nach Mildura zog es uns nochmals ins typisch rote (und weisse), einsame Australien &#8211; in den Mungo Nationalpark. Auf einer 100km langen R\u00fcttelpiste holperten wir diesem speziellen St\u00fcck Erde entgegen. Im riesigen, ausgetrockneten See wurden die \u00e4ltesten menschlichen \u00dcberreste Australiens gefunden. Uns jedoch interessierte mehr der bizarr geformte D\u00fcnenhalbkreis &#8211; die &#8222;Wall of China&#8220;. Eine riesige Sandd\u00fcne mit faszinierenden, erodierten Sandh\u00fcgeln! Auf dem Natinalpark-Camping genossen wir anschliessend noch einmal einen unendlichen &#8222;Outback&#8220;-Sonnenuntergang!<\/div>\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck an die Ostk\u00fcste passierten wir einige k\u00fcnstliche Stauseen. Die vielen &#8222;halbtoten&#8220; B\u00e4ume mitten im Wasser, die Strassen die direkt in den See f\u00fchrten und die Fotos der zum Umzug auf Trucks geladenen H\u00e4user boten ein witziges Bild.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNun war es an der Zeit, in den snowy mountains nach Schnee zu suchen &#8211; schliesslich befinden wir uns bereits im australischen Sp\u00e4therbst! Auf einer schmalen kurvigen Strasse krochen wir hoch und runter bis wir &#8222;Thredbo&#8220; erreichten. Das Skigebiet mit dem h\u00f6chsten Berg Australiens (2228 m). Den Schnee konnten wir leider nur auf den obersten Bergspitzen sehen, stattdessen regnete es in Str\u00f6men. An snowboarden war also nicht zu denken und wandern im Regen musste auch nicht sein! So verzogen wir uns f\u00fcr eine Nacht ins Tal und starteten am n\u00e4chsten Morgen den 2. Versuch, schliesslich wollten wir auf diesen Berg! Eingepackt in Thermo- und Regenkleider marschierten wir hoch!<\/p>\n<div>Zwischen dem trockenen Wanderweg unten und dem sch\u00f6nen Schnee oben, war es ziemlich &#8222;pflotschig&#8220; Nass. So mussten wir schnell feststellen, dass unsere Gore-Tex Schuhe gut durchl\u00fcften, ansonsten nicht mehr all zuviel taugen. Hierzu werden wir noch en Spendenkonto einrichten. \ud83d\ude09<\/div>\n<div>Oben im Schnee angekommen konnten wir sogar einen Schneemann bauen :-)!<\/div>\n<div>In der australischen Haupstadt Canberra, einer eher kleinen, gem\u00fctlichen, gr\u00fcnen Grosstadt, feierten wir Martins Geburtstag mit ein bisschen sightseeing und &#8222;nichts tun&#8220;. Besonders positiv aufgefallen ist uns, dass das Parlament nach einer kurzen Gep\u00e4ckkontrolle f\u00fcr alle zug\u00e4nglich und dazu auch der Kaffee im Restaurant durchaus erschwinglich ist. Das supersofte Parlament-WC-Papier ist als n\u00fctzliches Souvenir in unserer Tasche verschwunden ;-)!<\/div>\n<div>Bevor wir in Sydney einen Zwischenstopp einlegten, fuhren wir in die &#8222;Blue Mountains&#8220;. Das mit Eukalyptusw\u00e4ldern \u00fcberwachsene Hochplateau, durch welches sich in tiefen T\u00e4lern Fl\u00fcsse schl\u00e4ngeln, ist ein wundersch\u00f6nes Wandergebiet. Wir begn\u00fcgten uns aufgrund des regnerischen Wetters mit k\u00fcrzeren Spazierg\u00e4ngen. Zudem hatten wir uns in Sydney mit Silvan und Sarah verabredet um uns im Manly Grill mal wieder was zu g\u00f6nnen! Wir sind ziemlich stolz auf uns &#8211; w\u00e4hrend der ganzen 2 Monate Australien waren wir n\u00e4mlich nie zum Essen in einem Restaurant ;-)! (nur &#8222;K\u00e4fele mit Chueche&#8220;)<\/div>\n<div>Bereits nach 2 Tagen in Sydney brachen wir in str\u00f6mendem Regen auf Richtung Norden! Durch das Hunter Valley, einer bekannten Weinregion, fuhren wir zur K\u00fcste. Im kleinen Surferparadies &#8222;Seals Rock&#8220; fanden wir einen malerischen Leuchtturm und sommerliche Temperaturen &#8211; es reichte sogar f\u00fcr einen Sprung ins Meer und ein bisschen &#8222;s\u00fcnnele&#8220; :-)!<\/div>\n<div>Kurz darauf trafen wir wieder auf <a href=\"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/06\/11\/10000km-gestrampelt\">Markus<\/a>, einen schweizer Velo- und B\u00fcssli-Reisenden. Wir hatten ihn bereits in den snowy mountains kennengelernt und in Canberra nochmals kurz getroffen! Gemeinsam mieteten wir in Forster Kajaks und paddelten was das Zeug h\u00e4lt. Die empfohlene Route um 2 kleine Inseln erweiterten wir unfreiwillig um das Doppelte &#8211; naja, wir beklagen uns ja \u00fcber zu wenig Bewegung ;-)!<\/div>\n<div>Um den &#8222;waterfall way&#8220; fahren zu k\u00f6nnen, bogen wir nochmals ab zu den Bergen im Landesinneren. Durch sch\u00f6ne H\u00fcgellandschaften, entlang erster Wasserf\u00e4lle erreichten wir Armidale, die h\u00f6chstgelegene Stadt Australiens. Von nun an konnte man alle paar Kilometer einen anderen Wasserfall bewundern, bis man im Hippie-Ort Bellingen wieder die Meeresh\u00f6he erreicht hat! Wir beschr\u00e4nkten uns auf einige der Sehensw\u00fcrdigkeiten, so dass sie uns bis zum Schluss begeistern konnten ;-)!<\/div>\n<div>Zum ersten Mal auf unserer Australien-Reise zeigte sich in Woolgoolga, dass unser F\u00fchrer schon einige Jahre auf dem Buckel hat! Der Raj Mahal, die Nachbildung des indischen Taj Mahal, war nur noch eine heruntergekommene Bauruine. Der sch\u00f6ne K\u00fcstenort war aber sowieso einen Abstecher wert :-)!<\/div>\n<div>Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Byron Bay wo wir uns nun f\u00fcr einige Tage einquartiert haben. Es ist an der Zeit die Homepage zu aktualisieren, den Verkauf von Tobu zu organisieren und herauszufinden, wo sich Monikas Schwester Anita vor einigen Jahren beim Sprachaufenthalt so rumgetrieben hat ;-)!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor wir Broken Hill verliessen besuchten wir die &#8222;school of the air&#8220; und lauschten gebannt und am\u00fcsiert der Kindergarten-Lektion. \u00dcber Satellit unterrichtet die &#8222;school of the air&#8220; Kinder und Jugendliche im Outback, die auf den abgelegenen Farms vor ihren Computern &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/06\/11\/broken-hill-byron-bay\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[103],"tags":[121],"class_list":["post-2593","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-broken-hill-byron-bay","tag-australien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2593"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2593\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2662,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2593\/revisions\/2662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}