{"id":2785,"date":"2011-09-03T13:03:25","date_gmt":"2011-09-03T11:03:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=2785"},"modified":"2011-09-05T00:07:58","modified_gmt":"2011-09-04T22:07:58","slug":"belgrad-bis-budapest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/09\/03\/belgrad-bis-budapest\/","title":{"rendered":"Belgrad bis Budapest"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind inzwischen in Budapest und haben bemerkt, dass die Donau uns da sch\u00f6n im &#8222;Kakao&#8220; rumf\u00fchrt! Doch zuerst ganz von Vorne. Nachdem wir den letzten Beitrag geschrieben hatten, machten wir uns gleich auf den Weg zum Flughafen von Belgrad. (Nebenbei, hier unsere <a href=\"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/09\/03\/flughafen-ziehen-uns-magisch-an\">Flughafenstatistik<\/a>!)<br \/>\nSandro (ein Freund aus der Schweiz) nahm ein Wochenende Auszeit von der Familie (danke Ursina, Leandro und Madlaina) und besuchte uns in der interessanten Hauptstadt Serbiens. Wir besichtigten die Festung, wanderten gem\u00fctlich vom einen Stadtteil in den anderen und fanden selbstverst\u00e4ndlich immer wieder nette \u00d6rtchen um mal Pause zu machen und ausgiebig zu plaudern! \ud83d\ude09 Es war ein sehr kurzes, doch auch sch\u00f6nes Wochenende! Vielen Dank f\u00fcr den Besuch!<\/p>\n<p>Dann hiess es auch f\u00fcr uns wieder weiter trampen. Wir fuhren nach Novi Sad und haben gleich 2 zwei Tage Hitzefrei eingezogen! \ud83d\ude09 Das Thermometer kletterte auf 39 Grad im Schatten und so wurden Kriterien wie &#8222;Kommt man dahin ohne in die Sonne zu m\u00fcssen?&#8220; entscheidend bei der Programmgestaltung. Im Schatten beim Stadtstrand hat es uns dann zwei Tage sehr gut gefallen. Gegen Abend kam wieder Leben in die kleine, sehr sch\u00f6ne Stadt!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Donau ist vielfach auch gleich die Landesgrenze, so auch zwischen Kroatien und Serbien. Wir entschieden uns auf der kroatischen Seite weiter zu fahren. Die Spuren des Krieges waren hier noch gut zu sehen. Obwohl einige H\u00e4uschen bereits eine neue Fassade hatten, sah man ab und zu wieder eines mit Einschussl\u00f6chern. Der Wasserturm bei Vukovar war f\u00fcr uns das eindr\u00fccklichste Beispiel.<br \/>\nDer Abstecher nach Kroatien war sehr kurz. Wir haben ein sauberes, aufger\u00e4umtes Land mit besseren Strassen als in Serbien gesehen. Jedoch gilt diese Region eher als abgelegen, was bestimmt auch an der lustigen Landesform liegt.<\/p>\n<p>So kamen wir ziemlich rasch bei Udvar \u00fcber die Grenze nach Ungarn. Kurz danach fanden wir mit Mohacs ein gem\u00fctliches \u00d6rtchen mit einer kleine Fussg\u00e4ngerzone um uns einzuleben! \ud83d\ude09<br \/>\nWie so oft sind wir dann auch in dem netten \u00d6rtchen geblieben. Man weiss ja nie, vielleicht ist es das letzte sch\u00f6ne \u00d6rtchen!! \ud83d\ude09<br \/>\nAm Tisch neben uns (im Kaffe) sass ein \u00d6sterreicher, der anscheinend mit Erich von D\u00e4niken als Zellennachbar in Regensdorf gesessen hat. Diese Geschichte w\u00fcrde zu lange dauern, doch es gibt sehr, sehr interessante Lebensgeschichten! \ud83d\ude09<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ging es weiter Richtung Norden. Der Dammweg war vielfach asphaltiert, so dass wir gut voran kamen. Es waren auch keine Steigungen auszumachen, die 20-30 H\u00f6henmeter pro Tag kamen vom auf den Damm rauf und wieder runter fahren. \ud83d\ude09 Der letzte Teil nach Budapest hatte kein besonderes Highlight &#8211; so sind wir durch &#8222;Nationalp\u00e4rke&#8220; gefahren, durch Landwirtschaftsgebiet, teilweise an Paprikafeldern vorbei. Alles ganz sch\u00f6n, jedoch nichts wirklich Neues. Ungarn hat einen schweren Stand ;-)!<br \/>\nUm dem Verkehr auszuweichen fuhren wir \u00fcber die Donauinsel Csepel nach Budapest. In der Stadt angekommen waren wir erstaunt von der guten Fahrradinfrastruktur. Separate Fahrradwege mit eigenen Ampel sahen wir bis anhin sonst noch selten! Wir haben es trotzdem geschafft einmal vom Weg abzukommen ;-)!<\/p>\n<p>Nun haben wir uns im Stadtzentrum in einem ruhigen Hostel eingenistet &#8211; die Kl\u00e4nge der nahe liegenden Oper machen die Atmosph\u00e4re in unserem hohen, mit Stukkaturen verzierten Zimmer wirklich speziell! Leider werden sie meist vom Strassenl\u00e4rm \u00fcbert\u00f6nt ;-). Das Sightseeing heben wir uns auch in Budapest f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage auf und widmen uns zuerst dem Organisatorischen. Am Montag dann, d\u00fcrfen wir ein St\u00fcck Heimat vom Bahnhof abholen. Monikas Eltern begleiten uns auf dem n\u00e4chsten Teil des Donauradweges. Wir freuen uns riesig!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind inzwischen in Budapest und haben bemerkt, dass die Donau uns da sch\u00f6n im &#8222;Kakao&#8220; rumf\u00fchrt! Doch zuerst ganz von Vorne. 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