{"id":2889,"date":"2011-09-27T15:10:13","date_gmt":"2011-09-27T13:10:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=2889"},"modified":"2011-09-27T15:38:34","modified_gmt":"2011-09-27T13:38:34","slug":"budapest-bis-linz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2011\/09\/27\/budapest-bis-linz\/","title":{"rendered":"Budapest bis Linz"},"content":{"rendered":"<p>Es war endlich soweit &#8211; wir holten Monikas Eltern am Bahnhof von Budapest ab und lotsten sie mitten ins Stadtzentrum zu unserem neuen vor\u00fcbergehenden Zuhause, einem gem\u00fctlichen Appartement. Dort plauderten wir nat\u00fcrlich erst ein wenig und genossen die mitgebrachten Delikatessen &#8211; Rivella und Ragusa ;-)! Die n\u00e4chsten Tage widmeten wir uns den Sehensw\u00fcrdigkeiten von Budapest, davon gibt es schliesslich einige! Besonders beeindruckt haben uns die unz\u00e4hligen wundersch\u00f6nen H\u00e4user, bei welchen eine Fassade imposanter ist als die Andere! <\/p>\n<p>Schon bald waren unsere Touristentage zu Ende(diesen Begriff haben uns zwei Australier beigebracht &#8211; Stadtbesichtigungen sind ja schliesslich alles andere als Ruhetage ;-)!) und wir schwangen uns auf unsere drei Velos. M\u00fchelos kurvten wir auf den Radwegen aus der Stadt und machten schon bald eine Internet-Zwangs-Pause, da sich gerade jemand erfolgsversprechend f\u00fcr unser B\u00fcssli in Australien interessierte :-)! Am Ende des Tages zeigte unser Tacho dann auch nur 30 zur\u00fcckgelegte Kilometer an, weil wir mal wieder einen Grund fanden, im ersten sch\u00f6nen Ort zu bleiben. Diesmal war es ein riesiges Freilichtmuseum, welchem wir am n\u00e4chsten Morgen einen wirklich lohnenswertem Besuch abstatteten!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWir beschlossen, dem etwas h\u00fcgeligeren Weg auf der ungarischen Seite zu folgen, um den Fluss hoffentlich mal etwas aus der H\u00f6he betrachten zu k\u00f6nnen! Nachdem wir auf der Suche nach dem richtigen Weg kreuz und quer durch einige D\u00f6rfer und \u00fcber holprige Felder kurvten (es war \u00fcbrigens der richtige Weg ;-)), folgte tats\u00e4chlich ein wundersch\u00f6ner Teil! Friedliche, h\u00fcgelige Landschaft mit ruhigen kleinen D\u00f6rfern und tollen Aussichtspunkten! <\/p>\n<p>Nach dem Ausflug ins H\u00fcgelland wechselten wir dann doch zur slowakischen Seite und folgten kilometerlang dem Dammweg der Donau! Es begegneten uns nun immer h\u00e4ufiger andere Fahrradfahrer, die nat\u00fcrlich meist dem Flusslauf der Donau Richtung Budapest folgten. Das sich neben dem Flusslauf nun auch noch der Wind auf deren Seite schlug war ziemlich unfair! So war es dann aber eher verst\u00e4ndlich, dass sie den aus unserer Sicht eher etwas langweiligen Dammweg als reines Genussradeln bezeichteten ;-)!<br \/>\nUns stand aber schon der Besuch der n\u00e4chsten spannenden Stadt bevor &#8211; Bratislava. Mit ihrer angenehmen und \u00fcberschaubaren Gr\u00f6sse, der riesigen Fussg\u00e4ngerzone und den vielen Caf\u00e9s, genau das was uns gef\u00e4llt! Nat\u00fcrlich muss sich Bratislava aber auch mit ihren Sehensw\u00fcrdigkeiten und den alten Geb\u00e4uden nicht verstecken! Der verregnete Nachmittag unseres Touristentages verhalf uns dann zu einigen Runden &#8218;Dog&#8216; :-)!<\/p>\n<p>Bratislava liegt erstens nur einige Kilometer vor der \u00f6sterreichischen Grenze und zweitens nur eine Veloetappe von Wien entfernt! So war das n\u00e4chste Ziel nat\u00fcrlich klar! \u00d6sterreich brachte einige Ver\u00e4nderungen mit sich! Zu Monikas Freude und Martins \u00c4rger, konnten wir uns nun seit mehr als einem Jahr wieder auf Hochdeutsch verst\u00e4ndigen (Martin freut sich mehr aufs Schweizerdeutsch) und verstehen Strassenschilder oder Zeitungen! Die Beschilderung des Donauradwegs ist nahezu perfekt und auf den ersten Blick schien es endlich wieder gutes Brot zu geben. Mittlerweile wurden wir eines besseren belehrt, K\u00fcmmel scheint eine Standart-Zutat des \u00f6sterreichischen Brotes zu sein! Wir bevorzugen also nach wie vor die diversen leckeren Strudel und Torten :-)! <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war uns nicht bekannt, dass in Wien gerade ein Augen-Arzt-Kongress abgehalten wurde und beinahe restlos alle Zimmer ausgebucht waren. Eine engagierte Touristen-Info-Mitarbeiterin vermittelte uns dann doch noch ein nicht ganz billiges, daf\u00fcr sehr zentrales Appartement. So konnten wir uns doch noch ins Gew\u00fchl der Menschen st\u00fcrzen und den Prater, das Schloss Sch\u00f6nbrunn, den Stephansdom und vieles mehr bewundern! Es waren sch\u00f6ne und gem\u00fctliche Tage in Wien, welche m\u00f6glicherweise f\u00fcr Vreni dennoch etwas frustierend waren. Es war einfach nicht m\u00f6glich uns andere f\u00fcr einen Besuch in der Oper oder f\u00fcr ein klassisches Konzert zu begeistern ;-)!<\/p>\n<p>Nach Wien folgte der f\u00fcr uns sch\u00f6nste Abschnitt der Donau durch die Wachau! Rebberge, Apfel-, Birnen und Aprikosenb\u00e4ume so weit das Auge reicht! Immer wieder tront ein Schloss oder eine Kirche auf einem der H\u00fcgelspitzen links und rechts des Flusses! Eine so sch\u00f6ne Landschaft, dass wir sogar das regnerische Wetter beinahe vergessen konnten.<br \/>\nVon anderen Radfahrern wimmelte es nur so auf dieser Strecke! Es ist bestimmt keine gute Idee den Donauradweg w\u00e4hrend der Hauptsaison in unserer Richtung zur\u00fcck zu legen &#8211; ausser man m\u00f6chte einen Hindernisparcour absolvieren ;-)!<br \/>\nAls kr\u00f6nenden Abschluss erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein die Sch\u00f6ne Stadt Linz. Dort legten wir nochmals einen gemeinsamen Touristentag ein. Wir bildeten uns im Museum im Bereich der neuen Technologien weiter, schlenderten durch die Gassen und \u00fcber auf einem Holzsteg \u00fcber die D\u00e4cher! Am n\u00e4chsten Morgen gabs auf dem sonnigen Hauptplatz ein letztes gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck, bevor Emil und Vreni nach der sch\u00f6nen Zeit zu viert alleine Richtung Salzburg davonradelten! <\/p>\n<p>F\u00fcr uns sind nun die letzten drei Wochen unsere grossen Reise angebrochen! Wir verlassen nach knapp 2 Monaten die Donau und suchen uns einen anderen Weg zur\u00fcck in die Schweiz. Welchen &#8211; das verraten wir noch nicht! Jetzt werden wir es einfach noch bei strahlendem Herbstwetter, wundersch\u00f6ner Landschaft und in trauter Zweisamkeit geniessen :-)! Bis bald!!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war endlich soweit &#8211; wir holten Monikas Eltern am Bahnhof von Budapest ab und lotsten sie mitten ins Stadtzentrum zu unserem neuen vor\u00fcbergehenden Zuhause, einem gem\u00fctlichen Appartement. 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