{"id":913,"date":"2010-05-16T13:05:18","date_gmt":"2010-05-16T11:05:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/?p=913"},"modified":"2011-01-18T04:49:02","modified_gmt":"2011-01-18T03:49:02","slug":"amsterdam-bis-bath","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlatter.bosshart.li\/de\/2010\/05\/16\/amsterdam-bis-bath\/","title":{"rendered":"Amsterdam bis Bath"},"content":{"rendered":"<p>Nach Queensday und Wochenende leerte sich der Campingplatz in Amsterdam relativ schnell, das Wetter besserte sich, neue Schlafs\u00e4cke liessen sich ziemlich einfach finden und so vers\u00f6hnten wir uns schlussendlich doch noch mit Amsterdam :-)!<\/p>\n<p>Unsere letzte Holland-Etappe bis zur F\u00e4hre in Hoek van Holland war wundersch\u00f6n. Von Haarlem f\u00fchrte ein Radweg durch D\u00fcnen der K\u00fcste entlang. Mit R\u00fcckenwind flitzten wir total entspannt durch die etwa karge, sandige aber eindr\u00fcckliche Landschaft und genossen den Anblick der Velofahrer, die uns mit nach vorn geb\u00fccktem Oberk\u00f6rper, leicht angespannt entgegen krochen.<\/p>\n<p>An jenem Tag zeigte sich einmal mehr, wie klein die Welt doch ist. Mitten in Haarlem hielt uns ein Velofahrer an und fragte, ob wir nicht aus Baden k\u00e4men. Jaap, der mit mir (Monika) die Primarschule besuchte, schaute dank unserer Schweizerfahne genauer hin und erkannte mich. Er lebt mit seiner Frau und seinen 2 Kindern seit l\u00e4ngerem wieder in Holland.<\/p>\n<p><strong>England<\/strong><\/p>\n<p>Unseren England-Part starteten wir gleich mit einer Nacht in einem B&amp;B und einem &#8222;kleinen&#8220; English-Breakfast. Zum Anfang Cornflakes, gefolgt von W\u00fcrstchen, Speck, Pilzen, Spiegelei, Bohnen, Tomaten, Pommes und zum Schluss noch Toast mit Butter und Konfi &#8211; wenn schon denn schon :-)!<\/p>\n<p>Da uns zu Ohren gekommen ist, dass der Verkehr im S\u00fcden f\u00fcr Radfahrer nicht besonders angenehm ist w\u00e4hlten wir eine etwas n\u00f6rdlichere Route. Sie f\u00fchrte uns zuerst in die Studentenst\u00e4dte Cambridge und Oxford. Vor allem in Cambridge f\u00fchlten wir uns sehr wohl. Die College-Geb\u00e4ude sind imposant, die Stadt \u00fcbersichtlich, die Velos wieder \u00fcberall und die Caf\u00e9s an allen Ecken zu finden (besonders wichtig f\u00fcr uns ;-))!<br \/>\nPs: Mit Monika kann man nirgends hin&#8230;in Cambridge setzte sich ein Schweizer P\u00e4rchen ins Restaurant, wie sich sp\u00e4ter herausstellte, hat Monika mit Frau Schlatter gesch\u00e4ftlich schon zu tun gehabt. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Da wir das englische &#8222;Cycle Network System&#8220; irgendwie nicht richtig durchschauen k\u00f6nnen, w\u00e4hlen wir jeweils die kleinen Strassen, welche uns abseits des Verkehrs von Dorf zu Dorf f\u00fchren. So macht das Velofahren trotz der engen Strassen Spass und man kann gleichzeitig die unterschiedlichsten Cottages bewundern.<\/p>\n<p>Auf dem Weg in den alten Kurort Bath besuchten wir die Steinkreise von Avebury. Ein angenehmer, kleiner Ort um etwas mehr \u00fcber diese spannenden Ph\u00e4nomene zu erfahren.<\/p>\n<p>Wir sind nun in Bath und haben mal wieder einen Ruhetag eingelegt ;-). Bath hat mit der einzigen Thermalquelle, dem alten r\u00f6mischen Bad, dem Fluss mitten durch die Stadt, den riesigen Geb\u00e4uden und den H\u00e4userketten an den H\u00fcgeln auch einiges zu bieten!<\/p>\n<p>Was uns besonders aufgefallen ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Kein Wunder haben die Engl\u00e4nder Gewichtsprobleme &#8211; wir haben sie bei diesem Essen auch bald ;-)!<\/li>\n<li>Strassenbau ist im Gegensatz zur Rasenpflege nicht die St\u00e4rke der Engl\u00e4nder &#8211; Schlagl\u00f6cher, eng, un\u00fcbersichtlich&#8230;<\/li>\n<li>Parkieren kann man trotzdem mitten auf der Strasse &#8211; \u00dcberholman\u00f6ver wollen ja auch ge\u00fcbt sein&#8230;<\/li>\n<li>Aufgrund der engen Strassen ist man als Velofahrer sofort ein Verkehrshindernis&#8230;<\/li>\n<li>Als Velofahrer kann man sich trotzdem ziemlich sicher f\u00fchlen, die Autofahrer gef\u00e4hrden mit ihren \u00dcberholman\u00f6vern nur die entgegenkommenden Autos&#8230;<\/li>\n<li>Auch in England ist es saukalt (Durchschnitt ca. 12 Grad \/ nachts Frost) &#8211; und wieder versichert man uns, normalerweise sei es w\u00e4rmer ;-)!<\/li>\n<li>Es nieselt immer mal wieder, k\u00fcmmert auch uns nicht mehr ;-)!<\/li>\n<li>Rapsfelder, gr\u00f6ssere Rapsfelder und nochmals Rapsfelder!<\/li>\n<li>Es gibt viele frei lebende Hasen&#8230;<\/li>\n<li>Alle Gesch\u00e4fte und Caf\u00e9s schliessen um 17.00 Uhr, danach haben nur noch Pubs und Restaurants ge\u00f6ffnet evtl. noch spezielle Shops mit l\u00e4ngeren \u00d6ffnungszeiten, vor allem in den St\u00e4dten.<\/li>\n<li>&#8230; daf\u00fcr kann man auch am Sonntag shoppen&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Queensday und Wochenende leerte sich der Campingplatz in Amsterdam relativ schnell, das Wetter besserte sich, neue Schlafs\u00e4cke liessen sich ziemlich einfach finden und so vers\u00f6hnten wir uns schlussendlich doch noch mit Amsterdam :-)! 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