Wer oder was ist auf diesem Bild zu sehen? Dem oder der Sieger/in winkt eine Postkarte aus Canada…;-)
Ferien in der Schweiz
Nachdem die ersten 3 Tandem-Monate in Europa wie im Flug vergingen, quartierten wir uns für 3 Wochen im Hostel Schlatter (das beste Hostel das wir je hatten 🙂 ein. Wir verbrachten eine intensive, spannende, schöne und sonnige Zeit in der Schweiz. Wir durften zwei wunderschöne Hochzeitstage (von Daniel und Claudia) und Familienfeste miterleben und haben Freunde und Familie getroffen! Endlich durfte ich (Monika) auch mein Gottemeitli Ellen das erste Mal in den Arm nehmen ;-). Ebenso schnell wie die Zeit unterwegs, vergingen auch die Tage in der Schweiz und so „mussten“ wir schon bald wieder Abschied nehmen!
Belfast bis Edinburgh
Belfast ist nicht ausserordentlich schön, jedoch sehr interessant.
Der Zufall wollte es so, dass wir im gleichen Hostel, wie die französische Familie, landeten.
Wir haben so noch zwei gemütliche Abende zusammen verbracht und Erfahrungen ausgetauscht…
Wir sind dann umgezogen ins „Vagabonds Hostel“, mit jungem Team, unkompliziert, sauber und gratis Internet. Dies hat uns eindeutig mehr zugesagt.
Die Hintergründe des Konfliktes zwischen Protestanten und Katholiken haben wir auf der „Black Cab“-Tour von einem katholischen Tourguide erfahren.
Der Besitzers des Hostels erzählte uns wie er als Protestant in dieser Zeit aufgewachsen ist und wie es heute unter Jüngeren zu und her geht.
Dies zeigte uns sehr stark, dass die Infos der Medien meist einseitig sind und wir hätten einen solch unnötigen Konflikt in der heutigen Zeit in Europa nicht erwartet.
Die Speed-Fähre brachte uns in 2.5 Stunden nach Stranrear und 8 Stunden fuhren wir mit dem Fahrrad nach Glasgow (verteilt auf 2 Tage).
Anstrengender als diese beiden Tage war eindeutig, gleichzeitig einen kämpfenden Federer und eine verlierende Schweizer Nati zu sehen…
Die Unterkunft (Eurohostel) gleichte eher einer dunklen Höhle mit Treibhaus-Effekt, so dass wir nach einem Tag Sightseeing/Shopping bereits unsere letzte Europaettappe in Angriff nahmen.
(Immerhin haben wir aus Glasgow einen 70gramm leichten 10L Rucksack von SeaSummit)
In Edinburgh haben wir uns auf dem mehrfach empfohlenen Camping niedergelassen und es hat sich gelohnt – einer der Schönsten!!
Die letzten Tage vergingen wie im Flug, wir waren beide geistig schon in der Schweiz und den Aufgaben dort… 😉
Wir kümmerten uns eigentlich nur noch um den Tandemverlad, Geschenke und die verlierende Schweizer Nati beim letzten Gruppenspiel… 😉
Und schon gings los an den Flughafen mit genügend Zeitreserve welche leider beim Tandem verpacken und Check-in dahin schmolz…so wurde nichts mehr mit gemütlich „Käffele“ vor dem Flug, eher bangen „langets no?!“…
Bilder bis Edinburgh
Rolf & Felix
Die Cousins von Markus zog es vor rund 13 Jahren nach Canada. Eigentlich wollten beide einen grossen Bauernhof doch jetzt besitzen sie eine Firma, welche hauptsächlich Lastwagen mit Kranen bestückt und umbaut.
Markus meinte, wir sollen dort vorbei gehen… und so taten wir dies.
Rolf war ziemlich überrascht jedoch meinte er wir können auch gerne bei ihm auf dem Hof schlafen, er sei einfach 17km ausserhalb…
So lernten wir Rolf, Dina, Mona, Anina, Dan, Nico und ganz viele Tiere kennen…
Wir wurden von einer liebenswerten Familie, mit sehr feinem Essen verwöhnt…
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Brantford ein bisschen einkaufen, Mails bei Starbucks checken und zum Schluss Richtung FRF Hydraulics um die Firma zu besichtigen. Unterwegs wollte das Tandem nicht mehr so richtig und wir wollten es dort gleich noch reparieren, vor der Weiterfahrt.
Leichter gesagt, als getan…der Velomech konnte es dann richten jedoch war dann schon abends um 5 und wir blieben eine Nacht bei Felix und Hildi…
Nach Rasenmähen und Barbeque konnten wir auch noch unsere Wäsche waschen…
Irgendwie kommts eben immer gut!!
Merci vill mal, isch mega lässig gsi…




