Hinterrad troubles…

Hallo Velomechaniker, Bastler, technisch Begabte, Fantasievolle und glückliche Lösungsfinder. Bitte vereint euch und schreibt uns mögliche Lösungen!!

Unser Schlauch im Hinterrad hat regelmässig ein Loch. Das ist ja nichts besonderes, doch bis jetzt war es noch kein Durchstich oder Durchschlagen der Felge.
Das Loch entsteht zwischen Schlauch und Felgenband, auf der Innenseite des Schlauchs. Es sieht aus wie ein Kratzer
ca. 3-4cm lang. Irgendwo ist der Kratzer dann so tief, dass ein kleines Loch entsteht.

Wir haben folgendes bereits probiert, analysiert:

  • Unterschiedlicher Luftdruck 2.5 Bar oder ca. 4.5 Bar (Pneu Schwalbe Marathon XR)
  • teilweise Sitz der Pneu nicht richtig auf der Felge. Jetzt ist er perfekt, ein bisschen Oel  hat nachgeholfen.
  • Die Löcher in der Felge der Speichen sind mit Kork gefüllt, dass es nicht scheuern kann.
  • Es ist ein weisses Nylon Felgenband drauf, sehr dick, dieses wurde aufgeklebt, jedoch ist diese teilweise verschoben.
  • Wir haben dann mit einem zusätzlichen Felgenband unser Glück versucht. (Foto)
  • Das alte wollten wir nicht wegnehmen, wegen dem Kork in den Löchern.
  • Wir haben verschiedene Schläuche probiert, eher Knapp bis 2.0, eher gross bis 2.2 (der Pneu ist 2.0)

Das Gewicht auf dem Hinterrad ist ca. 105 bis 120kg.
Das Loch entsteht in unregelmässigen Abständen, d.h. zwischen 200 und 1000km haben wir alles erlebt.

Mehr weiss ich nicht mehr, ich bin mir sicher ihr habt noch eine Idee… ;-), wir haben jetzt gleich 3 neue Schläuche gekauft!!

Geschwindgkeitsbegrenzung

Es scheint in Irland wurden einfach 80 und 100km/h Tafeln produziert. So je nach Wichtigkeit der Strasse hängt die eine oder andere Tafel. Die Qualität und die Grösse der Strasse hat kaum Einfluss auf die Geschwindigkeitsvorschrift.
Der natürliche Selbsterhaltungstrieb lässt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit in der Regel nicht erreichen…;-)

Alle 6 Jahre – 6 Wochen Veloferien…

…nach dem Motto: wenn schon, denn schon ;-)!

Wir hatten uns bereits im Zelt verkrochen, als ein weiterer Schweizer Velofahrer um ca. 23.00 auf dem Camping in Larne ankam. Peter Loosli schipperte soeben mit der Fähre von Schottland nach Irland. Nach 2 Wochen hatte er bereits beeindruckende 1000 Meilen und einige Höhenmeter aus Schottland auf dem Tacho. Alle 6 Jahre startet der Familienmann mit den Velo eine 6-wöchige Tour. Dieses Mal führt sein Rundkurs von Amsterdam durch England und Schottland nach Irland und anschliessend weiter nach Wales, Südengland, Frankreich und zurück nach Amsterdam.

Französische Velofamilie

Wir sassen an einem verregneten Abend gemütlich in der „Campers Kitchen“ auf dem Camping in Doolin, als die Küche plötzlich von 2 Kindern und deren, in Regenschütze verpackten Eltern, gestürmt wurde. Aufgrund der Ortlieb-Taschen entpuppten sie sich rasch als Veloreisende.

Anne und Samuel starteten Ende April 2010 mit ihren beiden Kindern (Romain, 11 Jahre alt und Eloan, 3 Jahre alt) eine Weltreise die 2-3 Jahre dauern soll. Anne und Romain fahren gemeinsam mit dem Pino-Tandem (Anne sitzend, Romain vorne im Liegevelo). Samuel fährt ein Liegevelo während hinter ihm Eloan den Anhänger geniesst (obwohl er ja schon gross ist und zwischendurch auch gerne selber fahren würde).

Während ihrer Reise möchten sie diverse Bauernhöfe besuchen, die ökologischen Landbau betreiben und werden auf ihrer Webpage über diese Betriebe berichten. Gleichzeitig möchten sie Kindern die sich in Spitälern aufhalten müssen, durch Postkarten ermöglichen, an ihrer Reise teilhaben zu können und Träume zu entwickeln.

Unsere Wege haben sich in Belfast ein zweites Mal gekreuzt, wo wir dann 2 gemütliche Abende gemeinsam verbracht haben.

Homepage: www.grainesdexplorateurs.com